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Erfahrungen

Die Organisation "pro infante" war nicht bereit, bei der Aufklärung dieser Unregelmäßigkeiten behilflich zu sein. Im Gegenteil: Wir sahen uns üblen Verleumdungen ausgesetzt.
Auch die Behörden liessen uns weitgehend allein. Deswegen haben wir uns zusammen geschlossen und in der Öffentlichkeit immer wieder auf die schwerwiegenden Mängel bei der Adoptionsvermittlung aufmerksam gemacht.

>> Pressespiegel


Immerhin wurde im April 1995 die Adoption eines unserer Kinder von einem deutschen Gericht mit der Begründung aufgehoben, "daß sowohl das Gericht als auch die Adoptionseltern bewußt getäuscht wurden". Das Kind lebt heute wieder bei seiner leiblichen Mutter in Indien, die es nie zur Adoption freigegeben hatte.
In einem anderen Fall lebte ein Adoptivkind bereits jahrelang in Deutschland, als es erfuhr, daß die leibliche Mutter verzweifelt nach ihr suchte. Inzwischen lebt auch dieses Mädchen (längst volljährig) wieder in Indien bei ihrer Familie.

Auf unsere Bitten hin hat das Kinderhilfswerk terre des hommes Deutschland e.V. die Vorgänge recherchiert und dazu 1999 einen ausführlichen Bericht vorgelegt. Er endet mit der Forderung, "pro infante" die Lizenz zur Adoptionsvermittlung zu entziehen.

Im Mai 2001 legte auch die zentrale Adoptionsstelle des Landesjugendamtes Rheinland in Köln einen Prüfbericht zu den Adoptionspraktiken von "pro infante" vor. Der Bericht, der im Internet nicht zugänglich ist, kann dort bezogen werden. terre des hommes hält die diesem Bericht zugrundeliegenden Recherchen für völlig unzureichend.

>> Stellungnahme zu diesem Prüfbericht (pdf-Datei).